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Hakenkreuze am Bau


Die Kategorie erfasst Gebäude und andere bauliche Strukturen unter dem Aspekt Hakenkreuz- oder hakenkreuzähnlicher Formen oder Elemente. Dabei kann es sich um Friese, Mäander oder um Fassadenbemalungen handeln. Manche Gebäude oder bauliche Strukturen (wie der gemauerte Brunnen unten) haben hakenkreuzförmige Grundrisse. Das hakenkreuzähnliche Muster einer Straßenkreuzung in Berlin wird ebenfalls dieser Kategorie zugeordnet, da es sich bei einer Straße ebenfalls um ein Bauwerk handelt (Tiefbau).

Hakenkreuz- oder hakenkreuzähnliche Formen und Elemente der Innenraumgestaltung, etwa Fußboden- oder Wandmosaike, Kachelmuster und -anordnungen, innenliegende Friese oder Geländerdesigns etc., ebenso Bauelemente des architektonisch gefassten Außenraums, also Mauern, Zäune, Laternen etc., bzw. deren Elemente oder Formen, finden sich in den Kategorien > Muster und Mäander (bzw. > Kritik der Oberfläche) sowie in der > Territorial- und Sicherheitsarchitektur, außerdem in der Kategorie > Fassaden.

In einzelnen Fällen kann es zu Mehrfachabbildungen in verschiedenen Kategorien kommen.


Links: Fries mit Hakenkreuzmäander an der Frontfassade des Schlosses Bellevue, dem offiziellen Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin-Tiergarten (2001)
> Beobachtungsgruppe Swastika
Fries mit Hakenkreuzmäander an der Frontfassade eines Wohn- und Geschäftshauses

Berlin-Kreuzberg, 2005
Fries mit Hakenkreuzmäander an der Frontfassade des Museums für Fotografie der Helmut-Newton-Stiftung

Berlin-Tiergarten, 2009
Hakenkreuzähnliche geometrische Anordnung von Belüftungsöffnungen

Tel Aviv, 2005

Fassadenbemalung an einem buddhistischen Tempel in Süd-Korea

Fassade in Farmington, New Mexico, USA
Die Kuna Yala (früher San Blas) ist eine Inselkette südostlich Panamas. Die indigene Bevölkerung erkämpfte in jahrelangen blutigen Auseinandersetzungen mit der Zentralregierung einen autonomen Status. Die Kuna führen seit der Unabhängigkeit 1925 ein Hakenkreuz in ihrer Flagge. Es symbolisiert einen Oktopus, welcher der Überlieferung nach die Welt geschaffen hat.

Laguna-Damm (1984) – Während einer Indienreise im Jahr 1903 entdeckten Abgesandte des US-Innenministeriums den Hindu-Kriegs- und Wettergott Indra, den Herrscher der Devas und Herren des Himmels, Verfüger der vier göttlichen Kräfte, die von den Armen des Hakenkreuzes symbolisiert werden: Vradhdashrava im Osten, Brahaspati im Süden, Pusha-Vishwaveda im Westen und Arishtanemi im Norden. In den Veden Gelehrte interpretieren entsprechend elegant die Swastika zum geheimen Code elektro-magnetischer und magnetischer Felder im Solarsystem. Als Wettergott verfügt Indra auch über das Wasser.

Die amerikanischen Beamten befanden die Swastika als passendes Emblem für den US Reclamation Service, die für die Wasserwirtschaft zuständige Behörde, die eine Flagge entwickelte, die ein großes Hakenkreuz zierte, in dessen Kammern die Buchstaben USRS. Als Emblem wurde das Hakenkreuz in Bauten verwendet, die vom USRS (heute Bureau of Reclamation) gebaut wurden. Wie lange es verwendet wurde, lässt sich nicht mehr feststellen, vermutlich sind spätestens nach Eintritt der USA in den WK2 entsprechende Insignien verschwunden, Unterlagen verschollen. Letzte erhaltene Zeugnisse der Bautätigkeit dieser Periode, die Hakenkreuze zeigen, sind Laguna-Brücke (links 1997) und -Damm (rechts 1908, ganz rechts 1997) die bei Yuma nahe der Grenze zwischen Kalifornien und Arizona Teil eines Stausystems des Colorado River bilden.
Diese hakenkreuzörmige Anordnung besteht tatsächlich aus sechs Gebäuden. Sie befindet sich auf dem Gelände der Naval Amphibious Base auf Coronado Island nahe San Diego/USA. Es war die erste Sichtung eines hakenkreuzförmigen Objekts durch die Nutzer der damals neuen Google-Earth-Applikation im Jahr 2005. (> dazu Berichterstattung)
Dieser im Jahre 1979 im Zentrum der belgischen Kleinstadt Maasmechelen in Hakenkreuzform errichtete Brunnen wurde inzwischen umgebaut. Er wurde im Jahr 2006 entdeckt, im Zuge einer Welle von Entdeckungen hakenkreuzförmiger Strukturen durch die Verwendung der Zvedenborg-Anwendung Google Earth.
In einschlägigen Foren wurden die via Google-Earth gesichteten hakenkreuzähnlichen Strukturen diskutiert. Unter anderem hieß es, solche seien inzwischen (2006) auch in Deutschland aufgetaucht, namentlich in Königswinter (nahe Bonn, Nordrhein-Westfalen) und Oberdachstetten (nahe Ansbach, Bayern). Recherchen der > BG Swastika in 2008 ergaben nichts dergleichen für Oberdachstetten. In Königswinter wurde dieses Gebäude an der Brunhildstraße gefunden.
Links: Zwei Ansichten des Hochhauses Rochstraße 9 in Berlin-Mitte, des sogenannten Hakenkreuz- oder Selbstmörderhochhauses. Der einheitssozialistische Ost-Berliner Senat war entsetzt, als begriffen wurde, dass man sich mit diesem Neubau eine hakenkreuzähnliche Form ins Stadtluftbild gestellt hatte. Zu Zeiten der DDR war das Haus ein beliebtes Ziel für Selbstmörder, nur die Göltzschtalbrücke im Vogtland (Sachsen) wurde häufiger frequentiert. Der letzte bekanntgewordene war der Doppelselbstmord zweier Frauen, die sich per Zvedenborg verabredet hatten und mitsamt ihrer Katze aus dem 23. Stock sprangen (2002).
Altersheim Wesley Acres in der Stadt Decatur, Alabama/USA, 2007
Eine hakenkreuzähnliche Struktur die der Start- und Landebahnen des Denver International Airport zu finden (Colorado, USA).
Hakenkreuzähnliches Muster, das sich aus Fahrbahnmarkierungen ergibt

Blücher- Ecke Zossener Straße
Berlin-Kreuzberg

via Google-Earth, 2009
Grill im Park von Arschmadenhausen

Foto unbekannter Herkunft
eingesandt 2007
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