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Forschungsgruppe Materialermüdung

Bereits in der Frühzeit erratischer Forschung, noch vor Gründung des Instituts, zeigte sich, dass jenen Feldern, welche die frühen Erratiker als beachtenswert befanden, ein gewisses Maß an Kompakt- oder Geschlossenheit eigen war. Die meisten dieser Felder, den Interessengebieten der einzelnen Akteure nachgezeichnet, gingen in den bald definierten erratischen Disziplinen auf. Andere, weniger einheiltlich oder geschlossene, die zwar für die wissenschftlich-erratische Arbeit von grundsätzlicher Bedeutung waren, aber nicht zu eigenständigen Disziplinen fortentwickelt wurden (wie etwa die allgemeine Beschäftigung mit Wiederholungen, mit der Bewertung von Fehlern, Abweichungen, Unterlassungen, Materialbrüchen und dergleichen), gelangten durch die Gruppe Materialermüdung zur Zusammenfassung. Als Folge entwickelte sich die Materialermüdungsforschung zu einer Meta-Disziplin.

Einige der in dieser Gruppe durchgeführten Arbeiten sind heute beinahe in Vergessenheit geraten, etwa die "Untersuchung gravierender Fehleinschätzungen in Bezug auf technologisch nicht ausgereifte Entwicklungsmaßnahmen im Bereich der submarinen Kriegsführung" oder > K wie Katastrophe.

Andere sind aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen verschollen, wie die "Untersuchungen über Einwegverpackungen, hier besonders Tetra Pak® und Abarten (Tetra Blok®, combibloc, etc.), sowie das falsche rspktv richtige Handling von Einwegverpackungen und dort speziell Flüssigkeitsbehältnissen."

Wieder andere Beobachtungsfelder ließen sich nicht eindeutig nur einer gültigen erratischen Disziplin zuordnen, weil ihre semantische und materialle Verfasstheit jegliche Eindeutigkeit zu transzendieren schien. Hier ist in erster Linie die Beschäftigung mit dem Hakenkreuz nicht im historischen Kontext, sondern in seinen alltäglichen Erscheingsformen zu nennen. Ergebnisse werden von der > Beobachtungsgruppe Swastika samt dazugehörigen Unterkategorien zusammengefasst. Die Beobachtungsgruppe Swastika beoabachtet prinzipiell jedes Aufscheinen von Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen, sowie das Aufscheinen von Formen oder Zeichen, die Symbolen verfassungsfeindlicher Organisationen ähneln oder von solchen hergeleitet sind oder sonstwie mit solchen in einem Bedeutungszusammenhang stehen, ohne explizit politisch wirken zu wollen.

Eine weitere Arbeit, die den hohen wissenschaftlichen Standard des Erratik Instituts repräsentiert und in diesem Zusammenhang bereits mehrfach auch einer nicht-fachlichen Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist eine Untersuchung zu materiellen oder hardware-Aspekten des Todes des Hollywoodstars > James Dean, unter besonderer Berücksichtigung psychodynamischer Aberrationen, die Wirkungsbereichen der Mythologie und des Aberglaubens entstammen.

Spekulative Arbeiten aus dem Bereich der > Erratischen Architekturkritik sowie Projekte, die nicht abgeschlossen oder ausgereift, aber dennoch bereits von öffentlichem Interesse sind, werden in der Kategorie > Simulationen (SIMULAZI!) zusammengefasst.
> K wie Katastrophe
> Beobachtungsgruppe Swastika
> James Dean
> SIMULAZI!
> Erratische Beobachtungen des
Psychogeografischen/Psychohistorischen
Materialbruch im öffentlichen Raum
Berlin-Mitte, 2002
Materialbruch im öffentlichen Raum (Stadtbruch), Berlin-Friedrichshain, 2007
Stadtbruch Berlin Alexanderplatz, 2007 Berlin, 2008
Berlin-Kreuzberg, 2007 Berlin-Mitte, 2008
Kunstbruch im Stadtraum

Das Objekt hatte den Kräften des Orkantiefs "Emma" nicht viel entgegensetzen.

Berlin-Mitte, Februar 2008

Verteilerkasten an der Berliner Annenstraße

Der anhaltende Zerfallsprozess der Oberfläche wird seit Mitte der 1990er Jahre beobachtet.

Die Fotos links stammen vom Sommer 2008.
Stabilisierungs- und Sicherungsmaßnahme eines geborstenen Laternenmastes aus Beton
Märkisches Ufer, Berlin 2008
Stadtbruch Hildesheim März 2009
Briefumschlag aus einem Umfragebogen zur fehlgeschlagenen Bevölkerungszählung 1987
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