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Rivalitäten unter Kuttenträgern


Satan Claws – O Du fröhliche Weihnachtszeit... grausiger Horror der Hölle...

Hohoho – die Stadt ist voll dicker Männer, die nach Alkohol riechen und weiße Bärte und rote Anzügen tragen. Das sind Weihnachtsmänner, jeder kennt sie. Angeblich bringen sie Geschenke. Wer oder was aber ist ein Weihnachtsmann? Und kann man ihm trauen?

Der Weihnachtsmann ist ja keine historische Figur, sondern wurde im Jahre 1931 – so, wie wir ihn heute kennen, mit weißem Bart und rotem Haubenmantel – von der Coca-Cola-Company als Werbeträger eingeführt. Die katholische Kirche regt sich schon seit Längerem darüber auf, da sie den Weihnachtsmann als eine Korruption ihres eigenen Mannes Nikolaus betrachtet.

Der Heilige Nikolaus, Santa Klaus, war ein wahrhaft guter Mann, der armen Leuten Geschenke brachte. Sagt die katholische Kirche. Wunderlich schon immer die andere Seite, die Bestrafung unartiger Kinderchens: „da kommeta mitta ruthe“. Wenn es etwas gibt, das verbotener Kinkiness nahekömmt, dann wär's wohl so etwas. Die Geschichte, in der böse Kinder von guten Männern in den Wald verschleppt werden, will heutzutage niemand mehr hören. Wer also ist der wenig vertrauenerweckende Knecht Ruprecht, der in Österreich gleich ganz anders, nämlich Krampus, heißt?

Die christichen Missionare überblenden ihre Gestalten mit den Gesichtern der Lokalgottheiten, erstere nehmen die Züge der letzteren an. So lauert hinter dem Antlitz unseres freundlichen Weihnachtsmannes denn auch niemand anderes als der Gute Alte Nick, eine eigentlich recht unangenehme Gestalt der Berg- und Waldgegenden der Nordhalbkugel. Überhaupt ist das Pantheon der Gottheiten, die den Kleinen Geschenke bringen, eine äußerst ominöse Verhandlung. Außer Loki-Satan-Nick und Nimrod-Zeus-Mithra-Jupiter-Skyfather-Odin für die Weißbart-Optik gibt es noch das Christkind, selbst mehr oder weniger schon wieder im Irrenland Amerika als Kris Kringle unterwegs. Das Wort klingt wie eine Mischung aus schlimmes warmes Bier und LSD mit Brezeln: "How can you talk to your kids about someone who doesn‘t even exist AND has a name like that." will es den trans-atlantischen Freunden zurufen. Aber das macht es heute nicht. Weil Weihnachten ist. Und Krieg.
Seit Ende des Jahres 2011 wird diese Kaskade in der vorliegenden Form nicht weiter ausgebaut. Die Fortführung des Kaskadengedankens hat das am 28. Dezember 2011 online gestellte Hubschrauberblog > Helikopter Hysterie ZWO – Das Hubschrauberblog übernommen.

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