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Erratik Institut Jena – Entwurf einer Anlage

Architekt: Philipp Reinfeld, BERLIN


Anforderungsprofil nach Vorgaben Heinrich Dubels

– Der Maßstab der Gebäude harmoniert mit den baulichen Gegebenheiten der nächsten Umgebung.

– Die Platzierung der Gebäude und ihre geometrische Konfiguration werden nicht nur aus dem Kontext der Stadt oder der Umgebung hergeleitet, sondern unterliegen erratischen Prinzipien. Dazu Dubel: "Die Platzierung der Gebäude und ihre geometrische Konfiguration können durchaus aus dem Kontext der Stadt oder der Umgebung hergeleitet werden, in jeder nur erdenklichen Form sogar. Das ist ja gerade das Schöne an der Erratik, man kann ALLES machen, muss jedoch die verständliche oder meinetwegen auch kreativ-logische Bezüglichkeit erhalten oder herstellen. Deshalb auch mein Verweis auf fengshu. Ob dergleichen nun anerkannt, wahr, gültig oder nicht ist, bleibt unter erratischen Gesichtspunkten nicht von Bedeutung. Wichtig ist, dass die Verbindung oder Bezüglichkeit FUNKTIONIERT. Alles mit jedem zu verbinden auf der Jagd nach sinnvollen Mustern würde ich als Prinzip anerkennen – je abwegiger eine Verbindung ist, die dennoch oder trotz dieser Abwegigkeit ein sinnvolles Muster generiert, desto größer die Bedeutung dieses Vorgangs für die Erratik als solche, desto grundsätzlicher manifest die Kraft des erratischen Gedankens, desto großartiger die Forschungleistung."

– Das Gebäude verbirgt sich zur Straße hin. Die Wohnbereiche verdecken den Institutstrakt. Ein Großteil der Räume befindet sich unter der Erde.

– Ausgangspunkt und Grundlage der Planung ist die Beobachtung und Überwachung sämtlicher Lebensbereiche.

– Das gesamte Gebäude ist elektronisch vernetzt und unterliegt ständiger Überwachung.

– Ausblicke (Fenster) zeigen nur teilweise den real angrenzenden Raum. Projektionen und Bilder lassen die Simulation anderer Realitäten zu. Auch die Räume unterirdisch haben Fenster.

– Oberflächen sind Hauptgestaltungselement. Dazu Dubel: "Was kann man auf die Wände drucken? Säulen?"


Raumprogramm

Für die Grundrisse bedient sich Reinfeld bei Plänen für standartisierte Reihenhäuser.

– Wohnbereich Heinrich Dubel
– Wohnbereich für Gäste und Institutsmitglieder
– Wohnbereich für technischen Assistenten (dauerhaft)

– Archiv- und Arbeitsräume
– Büro Dubel
– Bibliothek (mit umlaufender Galerie und immens hohen Regalen)
– Ton- und Videoarchiv
– Ausstellungsraum (Galerie)
– Computerpool und Technikräume
– Konferenzraum
– Lager
– Garagen


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