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Erratik Institut Jena – Tarnvorlagen

Ausgehend von Heinrich Dubels Vorstellungen eines "unsichtbaren Gebäudes" soll die zur Ernst-Haeckel-Straße weisende Front des Gebäudes nicht nur durch Bepflanzung der Vorfläche sondern vor allem durch eine "Oberflächentarnung" verborgen werden.

Die gesamte Oberfläche der an einer Böschung gelegenen Rückseite des Institutsgebäudes ist ein Screen aus optischen Glasfasern. Im sogenannten Nullzustand zeigt der Screen das in dieser Blickrichtung hinter dem Institutsgebäude gelegene Stadtbild, aufgenommen im Verhältnis 1:1 von der Vorderseite des Gebäudes. Ein von Licht und Witterungsverhältnissen abhängiger Idealzustand der Abbildung wird angestrebt, der das Haus "verschwinden lässt".

Alternierend können alle möglichen Images auf diesen Screen gespielt werden. Kunstwerke, Spielfilme, > beliebige Muster, Flächen, andere Fassaden, Oberflächenvariablen jeglicher Herkunft, statische oder bewegte Bilder sind denkbar.

Zur Idee einer Illusion am Bau stellte Philipp Reinfeld die auf dieser Seite gezeigten Abbildungen zusammen.

Oskar Schlemmer, "Tarnanstrich" Buntstiftzeichnung, 1940
René Magritte, "Die Beschaffenheit des Menschen", 1948
René Magritte, "Fernglas", 1963
René Magritte, "Blankovollmacht", 1965
Tarnanzug
René Magritte, "La Clé des Champs", 1933
Illusionistische Wandgestaltung an einem Parkhaus in Jena, 1998
Illusionistische Hausbemalung bei den Simpsons: Kaum wird das Haus himmelblau angemalt, schon kracht ein Hubschrauber dagegen.
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