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"Manchmal bedeutet paranoid zu sein einfach nur, alle Fakten zu kennen."
––amerikanisches Sprichwort


Dokumentation wilder Schriften und der Individualpropaganda

Was hier wilde Schriften genannt wird, sind die Erzeugnisse von gesellschaftlichen Außenseitern, von religiösen oder politischen Freaks, von manisch-paranoiden oder schizoiden Individuen, von Stimmenhörern und Verzweifelten, Drogensüchtigen oder Verwirrten. Manchmal ist auch ein Künstler darunter.

Wilde Schriften bilden veränderte Bewusstseinszustände, alternierende Realitäten, mystische Schübe, erweiterte Wahrnehmungsfelder und/oder religiöse Überhöhung politischer Ideologien ab. Sie sind Emanationen eines wilden, falschen und schiefen Denkens.

Wilde Schriften sind meist textlich verfasst, häufig angereichert mit Zahlen, Symbolen und Bildern, manchmal auch auf solche reduziert. Es finden sich Verweise auf existierendes Schrifttum, das zitiert und interpretiert wird, häufig in einer Weise, die von den gängigen, dass heißt bekannten oder mehrheitlich anerkannten Interpretationen abweicht. Vieles ist verklausuliert, angedeutet, kryptisch, muss dem Durchschnittsdenken unverständlich bleiben. Zur Erforschung dieses Abgrundes von Wissens- und Wirklichkeitserfahrung bietet sich eine disparat-assoziative und erratische Methodik und Vorgehensweise an.

Viele geheimnisvoll rätselhafte Nachrichten aus dem ganz Anderen verstecken sich an verborgenen oder unzugänglichen Orten, die der Durchschnittsbürger selten oder nie aufsucht, weil er sie nicht kennt, sie schmutzig oder "gefährlich" findet: unter Brücken oder in Unterführungen, hinter Bauzäunen auf Brachflächen, eben überall dort, wo sich das Mitteilungsbedürfnis vermeintlich unbeobachtet Bahn brechen kann. Sie teilen sich diesen dem Normalblick verschlossenen Bereich mit den > Verbotenen Graffiti, bei denen es sich strengenommen ebenfalls um wilde Schriften handelt, die hier jedoch aus organisatorischen Gründen der Kategorie > Erratische Architekturkritik zugeordnet sind. Dort wurde bereits der paradoxe exhibitionistisch-versteckte Charakter solcher Veröffentlichungen angesprochen.

Doch schon ein normaler Spaziergang durch eine große Stadt kann dem geschulten und aufmerksamen Beobachter zur Expedition in Parallelwelten geraten, von denen er mit einer Ausbeute an seltsamen Fundstücken zurückkehren wird, mit Artefakten des Erratischen, mit Dokumenten oder Manifestationen außerordentlicher Welterklärungsmuster.

Einige Dokumente solcher Art werden hier erstmals und exemplarisch vorgestellt.


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