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White Men on the Moon

"The Eagle has landed!"
––Neil Armstrong

Der mit Abstand größte Triumph der NASA war die am 20. Juli 1969 erfolgte Landung eines bemannten Raumflugkörpers auf dem Erdtrabanten Luna, ein Event, der als Mondlandung in die Geschichte einging. Missionsname war Apollo 11. Als Trägerrakete diente die von > Wernher von Braun entwickelte > Saturn V. Das Mondlandemodul hieß Eagle, also Adler, ein Bezug wohl auf das US-Wappentier, den Weißkopfseeadler, nicht auf den guten alten deutschen Steinadler. Bedingung für den Triumph war nicht allein die Landung auf dem Mond, sondern ebenso die unversehrte Rückführung von Daten, Material, Gerät und Personal nach terra firma, USA. Das eigentliche Raumfahrzeug, mit dem Armstrong, Aldrin und Collins vier Tage später zur Erde zurückkehrten, hieß Columbia. Es ist im National Air and Space Museum in Washington, DC ausgestellt. Der Name Columbia stammt von jener großen Kanone, der Columbiade, mit der die Mondreisenden in Jules Vernes Roman Von der Erde zum Mond hinaufgeschossen werden. Dreiunddreißigeinhalb Jahre später kehrte eine andere NASA-Mission nicht zurück, weil das Flugzeug, das ebenfalls den Namen Columbia trug, beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre disintegrierte. Bereits 1986 war kurz nach dem Start die Trägerrakete des Space-Shuttles Challenger explodiert.


Wie die NASA planlos Geld verschwendet

Eine Aufzählung vernünftiger Prioritäten für die NASA, die nationale Luft- und Raumfahrtbehörde der USA, kann folgende Punkte beinhalten (in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für das Überleben und den Fortschritt der Menschheit):

– Forschung, besonders Umweltforschung, auf der Erde, der Sonne und auf der Venus, dem erdähnlichsten Planeten unseres Sonnensystems;
– Asteroiden und Kometen aufzuspüren, die auf der Erde einschlagen könnten, und ein Mittel zu deren Abwehr zu entwickeln;
– das Wissen der Menscheit hinsichtlich des tiefen Weltall zu vermehren und es zu diesem Zweck zu erforschen;
– eine Möglichkeit zu entwickeln, den erdnahen Weltraum mit weniger schädlichen und preisgünstigeren Fahrzeugen zu erreichen, als es die heutigen chemisch angetriebenen Raketen sind.

Die tatsächlichen gegenwärtigen Prioritäten der NASA sehen allerdings so aus:

– Unterhalt einer eigentlich nutzlosen Raumstation;
– Bau einer eigentlich nutzlosen Mondbasis;
– das Wissen der Menschheit hinsichtlich des tiefen Weltall zu vermehren und es zu diesem Zweck zu erforschen;
– den Geldfluss in Richtung favorisierter Luft- und Raumfahrtunternehmen und bestimmter Kongress-(Regierungs)-Wahlbezirke aufrecht zu erhalten.

Ein Punkt von vier! Gravierender ist allerdings, dass die NASA-Liste genau jene zwei Punkte vernachlässigt, die für den amerikanischen Steuerzahler (und indirekt sicher for all mankind) einen wirklichen Nutzen haben könnten: Schutz gegen Asteroiden und Forschung, die für Umweltentscheidungen von Bedeutung ist.

Die NASA hat verschiedene Erdbeobachtungmissionen eingestellt oder auf unbestimmte Zeit verschoben, mit denen globale Umweltinformationen gesammelt werden sollten. 2005 zum Beispiel entschied sich die Agentur gegen die Finanzierung des Satelliten Hydros, der die ersten signifikanten Daten zu globalen Bodenfeuchtigkeitstendenzen zur Verfügung gestellt hätte. Die NASA erforscht den toten Mars, nicht aber die Venus, wo es einen extremen Treibhauseffekt zu beobachten gibt. Nur wenige Missionen werden zum Studium der Sonne durchgeführt, obwohl das Leben auf dem Planeten von der Sonne abhängt und es nicht schaden kann, mehr über sie zu erfahren. Dafür werden sechs Milliarden Dollar ausgegeben, damit sich auf einer Raumstation Astronauten gegenseitig den Blutdruck messen können.

Mehr und mehr geologische Studien zeigen, dass katastrophale Asteroiden- und Kometeneinschläge nicht auf ferne Urzeiten beschränkt waren. 1908 schlug in Sibirien ein kleiner Asteroid ein, der eine Druckwelle freisetzte, die derjenigen der stärksten Atombombe entsprach, die je durch die Vereinigten Staaten gezündet wurde. Neue Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass vor nicht mehr als 4.800 Jahren ein Gegenstand enormen Ausmaßes in den Indischen Ozean einschlug, was globale Tsunamis verursachte, die jene Sintflut erzeugt haben könnten, welche die Autoren der Bibel vom 18 Jahrhunderte älteren Gilgamesch-Epos abgeschrieben haben. Dennoch hat die NASA kein Programm, um zu erforschen, wie Raumkörper abzulenken sind, die auf der Erde einzuschlagen drohen. Dem Kongress sagte die Agentur, dass sie keine Milliarde Dollar übrig habe, um Positionen und Bewegungen von potenziell gefährlichen Asteroiden zu katalogisieren. Hunderte von Milliarden für eine Mondbasis sind dagegen kein Problem.

Nun ist es kein formelles Ziel der NASA, "den Geldfluss in Richtung favorisierter Luft- und Raumfahrtunternehmen und bestimmter Kongress-(Regierungs)-Wahlbezirke aufrecht zu erhalten". Doch beschreiben diese Worte das Kernproblem der Agentur. Seit dem Ende der ruhmreichen Tage von Apollo scheint die NASA von dem Wunsch gesteuert zu sein, ihre Zahlungen an die Auftragnehmer des bemannten Raumfluges (hauptsächlich Boeing und Lockheed Martin) aufrecht und das Personalniveau in den Kongress-Wahlbezirken (hauptsächlich in Alabama, Florida, Ohio, und Texas) stabil zu erhalten, wo die riesigen Zentren verortet sind, von denen aus die bemannten Raumflugmissionen durchgeführt werden. Wenn die Auftragnehmer und die richtigen Mitglieder der Kongresskomitees glücklich sind, wird die Finanzierung der NASA weitergehen, und die Manager der NASA werden ihre Jobs behalten.

Das Projekt Raumstation wurde durchgeführt, um dem Space-Shuttle-Service ein permanentes Ziel zu geben, um das Programm bemannter Missionen auf den Ausgabenlisten oben zu halten. Nachdem die Raumstation allgemein als wertlos angesehen wird, kam die noch vom damaligen US-Präsidenten George W. Bush favorisierte Idee einer Mondbasis auf. Um zu verstehen, wie verquer der NASA die Prioritäten inzwischen geraten sind, muss man kurz diesen Plan betrachten.

Das Ergebnis aller Apollo-Missionen war, dass es auf dem Mond nichts von unmittelbarer Wichtigkeit zu erledigen gibt. Aus diesem Grund hat die NASA seit mehr als drei Jahrzehnten nicht einmal eine unbemannte Sonde auf dem Trabanten gelandet. Die Raketen des Mondprogramms sind vor dreißig Jahren stillgelegt worden, selbst Raumfahrtenthusiasten sehen keinen Sinn darin, zur Mondoberfäche zurückzukehren. Doch nachdem die Raumstation keinen weiteren Nutzen hat und die Raumfähren demnächst zu alt werden, um den Betrieb weiter sicher aufrecht zu erhalten, entscheidet die NASA plötzlich, es sei nun an der Zeit, erneut Mondlandekapazitäten zu entwickeln und eine permanent bemannte Mondbasis einzurichten.

Die Kosten werden mit Sicherheit substanziell. Die Raumstation, die wesentlich näher an der Erde und im Vergleich mit der allereinfachsten Version einer Mondstation sogar noch vergleichsweise spartanisch ausgestattet ist, kostet pro Jahr sechs Milliarden Dollar. Aber davon mal angesehen: Was würde die Mannschaft einer solchen Mondbasis tun? Monitore ablesen? Diese Aufgabe kann leicht von einem Bürogebäude aus erledigt werden, das in Houston steht.

2004 rechnete der ehemalige Astronaut Harrison Schmitt, jetzt Technikprofessor an der Universität von Wisconsin, aus, dass die NASA Gegenstände zum Preis von etwa 13.000 Dollar pro Kilogramm auf den Mond befördern kann. Soviel würde also ein Liter Trinkwasser auf dem Mond den amerikanischen Steuerzahler kosten. Selbst wenn die neue Mondrakete, die von der NASA entworfen wird, die Kosten halbiert, wie Agenturinsider hoffen, kostet der Liter stilles Wasser immer noch 6.500 Dollar (Astronauten und Mondbasis gehen extra). Solche Preise treiben jeden Kostenplan für eine wirklich funktionierende Station sofort in einen Bereich von Hunderten von Milliarden Dollar. Ein privatwirtschaftliches Unternehmen würde angesichts einer solchen Kosten-Nutzen-Rechnung die Mondbasis als ein absurdes Projekt einschätzen und, zumindest bis wesentlich andere und vor allem kostengünstigere Wege ins All gefunden sind, ihr Kapital in die Entwicklung neuer Antriebstechniken stellen. Die Einstellung der NASA, die Kostendebatte sei gegenstandslos, nützt jenen, denen die Ausgaben Gewinn versprechen.
Es wäre sicher wünschenswert, wenn die amerikanischen Steuerzahler darauf bestehen, dass die Raumfahrtbehörde sich bemüht, greifbare Vorteile zu erzeugen. Es ist ein fortdauernder Erfolg der NASA, Ende der 1960er Männer auf dem Mond gelandet zu haben. Allerdings ist es jetzt, im 21. Jahrhundert, notwendig, die Prioritäten geordnet zu kriegen.



(Stand der Ermittlung: Juni 2007)

Asteroid raste nah an der Erde vorbei

AFP – In einer Distanz von etwa 65.000 Kilometern ist am Montag, dem 3. März 2009 ein neu entdeckter Asteroid an der Erde vorbeigerast. Der Durchmesser des Gesteinsbrockens mit der Bezeichnung "2009.DD.45" wird von Wissenschaftlern auf 21 bis 47 Meter geschätzt, wie die NASA mitteilte. Der erst am Freitag, dem 27. Februar 2009 entdeckte Himmelskörper flog mit einer Geschwindigkeit von etwa neun Kilometern pro Sekunde, als er gegen 1500h MEZ über dem Pazifik westlich von Tahiti seinen erdnächsten Punkt erreichte, womit seine Bahn eine Annäherung an die Erdobefläche erreichte, die weniger als doppelt so hoch war wie die Bahnen der kommunikationssatelliten.

Die Gefahr eines Einschlags auf dem Planeten bestand nicht. Wissenschaftler schätzen, dass ein Brocken dieser Größe etwa alle 1000 Jahre mit der Erde kollidiert. 1998 war über dem sibirischen Tunguska vermutlich ein nur wenig größerer Himmelskörper explodiert und hatte auf mehr als 2000 Quadratkilometern 80 Millionen Bäume umgeknickt. (>)

Von der Erde aus war "2009.DD.45" nur mit Teleskopen zu erkennen, als er durch das Sternbild Jungfrau flog. "Asteroiden von der Größe '2009.DD.45' ziehen ziemlich regelmäßig an der Erde vorbei", sagt der Planetologe Alan Harris vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. "Zu einer Kollision kommt es selten." Kosmische Geschosse mit Durchmessern bis zu 5o Metern verglühen in der Regel in der Erdatmosphäre."Größere können auf jeden Fall gefährlich werden". sagt Harris. Seit Jahren beobachten Astronomen die Umgebung der Erde genau, um Asteroiden im Anflug möglichst frühzeitig zu entdecken.
NASA sucht eine zweite Erde

Am Freitag, den 6. März 2009, hat die NASA die Teleskopsonde Kepler gestartet, die in der Tiefe des Alls nach erdähnlichen Planeten suchen soll.

Bisher wurden außerhalb des Sonnensystems 342 sogenannte Exoplaneten entdeckt, bei denen es sich allerdings zumeist um jupiterähnliuche Gasriesen handelt. Deshalb konzentrieren sich die Himmelsforscher jetzt auf Himmelskörper aus Fels, von denen sie hoffen, dass sich darauf Organismen entwickeln könnten.

Weil Planeten nicht selbst leuchten, können sie nur indirekt nachgewiesen werden, wenn sie sich während des Umlaufs zwischen ihren Mutterstern und einen Beobachter schieben und der Stern für kuze zeit dunkler erscheint. Um sicher zu sein, dass wirklich ein Planet seine Bahn zieht und nicht etwa ein Flackern des Sterns registriert wurde, muss die Verdunkelung mindestens dreimal beobachtet werden.
July 29, 1958
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