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V2118/V211002

Haunebu II
Dornier Stratosphärenflugzeug Do-Stra



Wir beginnen mit einer Transkription der schwer zu entziffernden "Urschrift". Darin steht eigentlich alles, was wir wir über den "mittelschweren bewaffneten Flugkreisel" wissen müssen, ja, eigentlich auch alles, was wir wissen können. Denn selbstverständlich ist auch in diesem Falle die tausendfach kopierte "Urschrift" die einzige Quelle, aus der sich die Existenz des infragekommenden Fluggerätes speist. Und also bitte:


Transkription


HAUNEBU II (handschriftlich) 7. November 1943
SS-Entwicklungsstelle IV

ø 26,30 (handschriftlich)

MITTELSCHWERER BEWAFFNETER FLUGKREISEL, TYPE "HAUNEBU II"

Durchmesser: 26,3 Meter
Antrieb: Thule-Tachyonator 7c (gepanzert: ø TY.-Scheibe: 23,1 Meter)
Steuerung: Mag-Feld-Impulser 4(a)
Geschwindigkeit: 6000 Kilom.p.Stunde (rechnerisch bis ca. 21000 möglich)
Reichweite (in Flugdauer): ca. 55 Stunden
Bewaffnung: 6 8 cm KSK in drei Drehtürmen, unten, eine 11 cm KSK in einem Drehturm, oben
Außenpanzerung: Dreischott-"Victalen"
Besatzung: 9 Mann ((erg.) Transportverm. bis zu 20 Mann)
Weltallfähigkeit: 100%
Stillschwebefähigkeit: 19 Minuten
Allgemeines Flugvermögen: Tag und Nacht, Wetterunabhängig
Grundsätzliche Einsatztauglichkeit (V7): 85%

Verfügbarkeit "Haunebu II" (bei weiter gutem Erprobungsverlauf wie V7) ab Oktober. Dann Serienherstellung ab Jahreswende 1943/44, jedoch noch ohne verbesserte Kraftstrahl-kanone "Donar-Ksk IIIV", deren Frontreife nicht vor Frühsommer 1944 angenommen werden kann.
Vom Führer verlangte hundertprozentige Einsatzreife rundum kann allerdings nicht vor Ende nächsten Jahres erwartet werden.Erst ab etwa Serie 9.

Be(g)erkung zuständige SS-Entwicklungsstelle IV: Die neue deutsche Technik-und damit vor allem Flukreisel und KSKs-wird wegen der noch zeitraubenden Herstel-

(Ende der Transkription des "Originaldokuments")


"Geheim"

Im Falle des "mittelschweren bewaffneten Flugkreisels" Haunebu II taucht Ende der 1990er-Jahre ein weiteres "Originaldokument" auf (Bild links oben): Neben dem Logo der Dornier-Flugzeugwerke ("Do/W-BLS" vermutlich als Kürzel der "zuständigen Abteilung") wird konstatiert: "Do-Stra S 1 (H-II V7/10344) 19. Febr. 1945. Die Do-Stra S 1 ist planmäßig in Wiener Neustadt mit ihrer Standardbewaffnung versehen worden. Eine kritische Lage ergab sich nicht, der Jagdschutz war eigentlich nicht notwendig." Dazu gibt es eine "Unterschrift". Als "Geheim" gestempelt soll es eine Art Analyse zu einem Versuchsflug darstellen.

Problematisch ist die Form. Geheime deutsche Fotodokumente aus der Zeit vor 1945 sind sämtlich und nur auf der Rückseite beschriftet und bestempelt. Einen Papierstreifen mit textlicher Information auf die Vorderseite, direkt auf das Bild zu kleben, wurde erst in den 1960er-Jahren gebräuchlich. Auch ist die Art und der Text tatsächlicher "Geheim"-Stempel wissenschaftlich recht gut dokumentiert (siehe etwa Luftfahrt International Nr. 9 1975). Ein Stempel, der lediglich ein "Geheim" auf ein Foto setzt, taucht da nirgends auf. Es finden sich immer mehrere Stempel, die weitere Informationen enthalten, etwa Aktenzeichen des Geheimhaltungsvorgangs, Namen der verantwortlichen Dienststelle und Vorschriften zum Umgang mit dem Dokument bzw. zu Strafen bei Verstößen gegen diese.


Unschärfen

Obwohl das "Originaldokument" unmissverständlich den Duchmesser der Haunebu-II-Scheibe mit 26 Metern angibt, variiert diese Größe im Nebel des Zvedenborg: "Ende 1942 war ebenfalls das HAUNEBU II ausgereift. Der Durchmesser variierte von 26 bis 32 m und in der Höhe zwischen 9 und 11m. Es konnte eine Besatzung zwischen 9 und 20 Personen transportieren. Es war mit einem Thule-Tachyonator angetrieben und erreichte in Erdnähe eine Geschwindigkeit von 6.000 km/h. Es war weltalltauglich und hatte eine Reichweite von 55 Flugstunden. Vom HAUNEBU II, mit bis zu 32 m Durchmesser, wurden sieben Exemplare gebaut und auf insgesamt 106 Flügen erprobt (ca. 6.000 km/h). – Der Haunebu II-Typ war tatsächlich schon für die Serienproduktion vorgesehen. Zwischen den Flugzeugfirmen Dornier und Junkers soll eine Ausschreibung stattgefunden haben, die Ende März 1945 zugunsten von Dornier ausfiel. Die offizielle Bezeichnung der schweren Flugkreisel sollte DO-STRA (= DOrnier-STRAtosphärenflugzeug) lauten."

Sechs Meter Größenunterschied beim Durchmesser sind selbst bei einer ziemlich großen Flugscheibe eine ganze Menge. Man kann getrost davon ausgehen, dass es sich bei einem Modell, welches derart variiert, nicht um um ein- und dasselbe Modell handeln kann. Oder das die Angabe zur Varianz Blödsinn ist. Immerhin stammt der Textabschnitt in seiner ganzen Vagheit – wie die meisten der Einlassungen zum Thema, die sich im Zvedenborg ausbreiten – ursprünglich aus > Jan van Helsings in erbärmlichem Deutsch verfassten Stimmenhörerbuch Unternehmen Aldebaran von 1997.

Weiter bleibt anzumerken, dass die Haunebu II (= "H-II") in der Kennung auf dem Textstreifen mit "V7" bezeichnet wird. Diese Bezeichnung taucht auch im "Originaltypenblatt" auf, und zwar in Klammern als Zusatz zur Rubrik "Allgemeine Einsatztauglichkeit". Die Gesamtzahl der Haunebu-II-Modelle wird mit sieben Stück behauptet, und möglicherweise wird das siebente in dieser Reihe als Version (=V) 7 bezeichnet. Andererseits ist es – bei ständig variierenden Identitätszuschreibungen zwischen den Haunebu- und den VRIL-Scheiben – möglich, dass sich das Kürzel auf die > VRIL-7 bezieht. Genausogut kann es aber auch ein Verweis auf die ebenfalls vollkommen fiktive > Flakmine Zeppelin V7 sein. Letztlich bleibt unklar, worauf sich die Bezeichnung "V7" bezieht. Zudem muss man sich doch wundern, dass das Gerät zwar hundertprozentig "weltraum"-, aber nur zu 85% grundsätzlich einsatztauglich ist (oder war, vielleicht).

Kaum notwendig festzustellen (wir tun es dennoch), dass sich in den Unterlagen der Firma Dornier keine Hinweise auf eine solche Unternehmung finden lassen. Bei Nachfrage im Dornier-Museum in Friedrichshafen bezeichnen die Mitarbeiter das Thema als "Quatsch".


Parallele Universen berühren sich im Lichte der Lampe

Im kontemporären Diskurs bildet die Haunebu II eine Schnittstelle zwischen dem Universum der NSUFOlogie und dem klassichen UFOtum mit seinen Entführungsfällen und Kontaktaufnahmen. Allgemein herrscht Konsens darüber, dass jenes Fluggerät, welches > George Adamski im Dezember 1952 in Kalifornien fotografierte (Bild links unter der Lampe, darunter ein weiteres Adamski-Foto), von der Venus kam (Venusion scout craft, siehe auch Risszeichnungen unten).

Die Ähnlichkeit zu den Haunebu-II-Bildern ist nun allerdings verblüffend. Dazu kommt, dass Adamski die Venusier, allen voran Orthon, seinen späteren spirituellen Führer, als groß und blond beschrieben hat, was, wenn es zutrifft, nahtlos an die Mär einer arischen Zivilisation irgendwo da draußen anschließt. Für den NSUFOlogen ist klar, dass es sich bei dem Adamski-Foto um die allererste Aufnahme einer Haunebu II handelt, auch wenn dieser Name erst viele Jahre später einem interessierten Publikum enthüllt werden wird. Die Gründe, warum sich die deutsche Reichsflugscheibenbesatzung als "von der Venus" vorstellte und nicht, wie es vermutlich korrekt gewesen wäre, als "vom Hundestern" oder "aus Neuschwabenland" oder "aus der Vergangenheit", bleiben verborgen.

Weitere Ähnlichkeiten, Unterschiede, Identitätsverwirrungen und Vergleiche S finden sich > hier.

> Amerikabomber
> Andromeda-Gerät
> Arado Ar 234
> Arado RFZ 2
> Bachem Ba 349 Natter
> "angebliche" Bundeswehr-Scheibe FU 1
> Dipl.-Ing. Richard Miethes Nurflügler
> Dornier-Stratosphärenflugzeug Do-Stra
> "Flugelrads"
> Foo Fighter

> Heinkel He 162
> Heinkel He 178
> Henschel Hs 132
> Horten Ho IX, Ho 229
> Jenseitsflugmaschine manisola
> Junkers Ju 287
> KSK, Kraftstrahlkanone, Donar-Kanone
> Lippisch P13a
> Messerschmitt Me 163 Komet
> Messerschmitt Me 262
> Messerschmitt Me 329
> Miethe-Belluzzo-Flugscheibe
> Neues unbekanntes Gerät
> Radial flow engine
> RFZ 1
> RFZ 3 – 7

> Sack AS6V1
> Schauberger-Gerät
> VFW-Fokker Schildkröte Bremen 1972
> Schumann SM-Levitator
> Schriever-Flugkreisel
> SS-Thule-Tachyonator
> SS-"Todesstrahlen"
> unbekanntes VRIL-Gerät
> V1
> V2
> V7 Flakmine
> Vimana-Projektor
> VRIL 7
Von diesem "Dokument" wurde die Beschriftung entfernt. Jedenfalls sagt dies die Beschriftung.
Eine realistische Darstellung der Haunebu-II-Flugscheibe
Zwei Bilder der Haunebu II "im Fluge", wobei es sich beim oberen Bild auch um ein Haunebu I mit "eingefahrener Kraftstrahlkanone" handeln kann. Auffallend jedenfalls ist die starke Ähnlichkeit des Designs der H-II mit einer Lampe, die im Zvedenborg immer mal wieder auftaucht und versucht, Licht in den Nebel zu bringen (Bild unten). Dabei ist die Herkunft der Lampe selbst ebenso unklar wie die Herkunft der Flugscheibe(n). Mal stammt sie von den Reichswerken Hermann Göring, mal wurde sie in den 1950/60er-Jahren in den USA produziert.
> Haunebu II (nach oben)
> Haunebu I

> Haunebu III
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