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V211004

Haunebu IV


Das Modell Haunebu IV bleibt ein insgesamt größeres Rätsel als seine Schwestern Hanubu I–III. Insofern nämlich, als dass dieses Modell in der auf der "Urschrift" verzeichneten Liste nicht vorkommt. Dort, wo das Modell Haunebu IV (im Wortsinn: folgerichtig) erscheinen müsste, steht (aus unerfindlichen Gründen in Klammern) die Bezeichnung > VRIL I. Dazu gibt es eine Zeichnung und Textelemente, die exakt dem Stil der Haunebu-I–III-"Dokumente" entsprechen, so dass davon ausgegangen werden muss, dass sie aus derselben Quelle stammen. Eine Haunebu-IV-Zeichnung im Stile dieser "Originaldokumente" existiert nicht.

Woher wissen wir von der Existenz der Haunebu IV? Es ist der ehrenwerte Aufklärer und "Salman Rushdie Deutschlands" > Jan van Helsing, der es uns in seiner Erbauungsschrift Unternehmen Aldebaran – Kontakte mit Menschen aus einem anderen Sternesystem aus dem Jahr 1997 mitteilt. Auf Seite 151 ist eine Zeichnung abgebildet (siehe hier links), unter der steht: "Entwurf des geplanten Großraumschiffs Haunebu IV (mit 120m Durchmesser)". Außer diesem gibt es im gesamten Buch keinen weiteren Hinweis auf die Haunebu IV. Dies ist ihr erstes bekanntes Erscheinen. In van Helsings 1995 erschienenen und bald darauf verbotenen antisemitischen Manifest titels Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert, in dem neben diversen "Originalfotos reichsdeutscher Flugscheiben" auch sämtliche "Originaldokumente" (also die Typenzeichnungen Haunebu I–III sowie VRIL I) in guter Qualität abgedruckt sind, wird die Haunebu IV noch nicht erwähnt.


Der Planung 50 Jahre hinterher

Zur Haunebu IV ist nur bekannt, dass sie einen Durchmesser von 120 Metern gehabt haben oder für einen solchen projektiert gewesen sein soll und dass sie vermulich von Jan van Helsing oder einem seiner Mitstreiter zwischen 1995 und 1997 entdeckt oder erfunden wurde. Und es gibt das Papiermodell Haunebu IV (papercraft, links), das offensichtlich der Zeichnung aus dem van-Helsing-Buch nachempfunden ist und das wiederum als Vorlage dient für fantasievolle Photoshop-Jobs, die ihrerseits in der Szene als "echte Fotos" umgehen.

Interessant dabei bleibt, dass es trotz fortschreitender Generation neuer Bilder keinerlei "neue" oder wenigstens "neuentdeckte" Information bzw. technische Daten zur Haunebu IV gibt, so als hätte die Gemeinde jegliche in dieser Richtung sich ergießende Kreativität eingebüßt. Selbst auf den Zvedenborgseiten der Anbieter des Papiermodells steht nur: "Further plans for a 120 meter diameter Haunebu IV were in the works but no such craft is known to have been constructed before the end of the war." Auf einer "deutschsprachigen" Fanseite liest sich das so: "Weitere Pläne für eine 120 Meter Durchmesser Haunebu IV gab es in den Werken. Keiner solcher Flugkörper ist bekannt, der vor dem Ende des Krieges auf der Erdoberfläche gebaut worden ist. Das Projekt war für das Jahr 1946 geplant. Trotz intensiver Suche finde ich keine Legende zu den Bezifferungen der Haunebu 4 - Grafiken. So wie es aussieht, besteht der Raumkreuzer ausschließlich aus beweglichen, routierenden Teilen." (Schreibweise wie im Original).

Das Projekt Haunebu IV hinkt seiner Planung also etwa 50 Jahre hinterher, und das selbstverständlich in > Rückwärtsjahren.


"There are Nazis on the Moon!"

Die jüngste (2009) und überhaupt nicht blöde Manifestation der Haunebu-Serie, die Neo-Hanebu IV oder vielleicht schon die Haunebu V, zeigt sich in der finnischen Filmproduktion Iron Sky – There are Nazis on the Moon! Das Team, das sich bereits mit Star Wreck – In the Pirkinning in überzeugender Weise gleichermaßen um die Science Fiction als Genre und die Weltherrschaft als Mythe verdient machten, bringt in Iron Sky die Geschichte um die Nazi-UFOs auf einen Punkt.


Haunebu V – das Delirium

Die Gemeinde der NSUFOlogen ist verloren in einer Kluft, die sich nicht mal zwischen ihrer Wahrnehmung und der Realität auftut, sondern die ihre Wahrnehmung ist.

Es scheint unmöglich, das Thema in irgendeiner Weise zu paraphrasieren, wie es etwa der polnische Künstler > Hubert Czerepok tut, oder sich darüber lustig zu machen, wie es die Finnen der > Energia Productions tun, ohne dass die Typen von der Reichs-UFO-Verwaltung sofort eine Erektion kriegen, weil sie glauben, dass "es jetzt endlich soweit ist", weil irgendwas über diese ja zum Teil nicht mal unkritischen Aktivitäten in der Zeitung steht. Solches Deppentum nennt man wohl innere Immigration. Wie das klingt bzw. wie sich das liest? Na, schauen Sie mal selbst (Schreibweise wie im Orginal):

"Kontakte Info Briefe aus den Basen (Auszug)

Militärisch haben wir das ganze Sonnensystem unter unserer Befehlsgewalt, ohne Bedingungen anderer erfüllen zu müssen. Im Gegenteil, alle anderen guten Mächte lesen uns unsere Wünsche von den Augen ab. Mehr ist im Moment nicht zu sagen zulässig.

Die alten 'Dampfloks' fliegen noch immer

Die Daten unten sind älter (ich bin aber auch kein Techniker, sondern Geisteskräfteforscher) – vereinzelt sind noch Haunebu I bis IV eingesetzt.

Haunebu V hatte schon 200 m Durchmesser, ab hier herrscht absolute Geheimhaltung – aber Ihr könnt auf gewisse leuchtende 'Wolken', 'Pyramiden' oder 'Schiffe' achten, mit denen wir Euch täglich irgendwo grüßen und informieren. Übt besser das Nachdenken. Wir wissen, wie schwer Ihr es habt. Weil man Euch abgeschnitten hat, sind für Euch die ältesten kampffähigen, bald 70 Jahre alten Flugscheiben gewissermaßen noch ferne Zukunft, für uns so etwas wie alte Dampfloks. Es gab gerade einen Augenzeugenbericht von einem scheinbaren US-Bomber, der eine Weile über einem Wald stillschwebte. Denkt viel mehr über Begriffe wie Täuschung, Tarnkappe, Maskerade, trojanisches Pferd nach, auch über Namen.

Nur so viel, Menschen aus 50 irdischen Völkern oder Staaten sind als Freiwillige bei uns, der Anfang waren die Freiwilligen in der SS schon vor 1945. Erschreckt Euch nicht, wenn am Tag der Befreiung ganze Mutterschiffe voll mit Arabern, Chinesen oder Japanern usw. erscheinen. Die Franzosen würden sie unsere Fremdenlegionen nennen, aber für uns ist niemand 'fremd', der mit uns im Bündnis kämpft. Auch ein paar außerirdische Truppen sind dabei, aber das Oberkommando hat insgesamt die reichsdeutsche Waffen SS. Das beantwortet auch Deine Frage nach unserer Regierung. Die Behauptungen von manchen bei Euch, daß uns Außeriridische damals die Flugscheiben geplant oder gebaut, oder unter irgendeiner Bedingung genehmigt hätten, sind Unsinn. Unsere Flugscheiben sind auch von Anfang an im Kampf eingesetzt worden, ein kurzer Film war oder ist in Eurem Internet, wie eine Flugscheibe vor Neu-Schwabenland aus dem Wasser taucht, über einen US-Zerstörer rast und ihn dabei mit einem Strahlschuß versenkt. Die kompletten Baupläne für unsere ersten Flugscheiben fanden wir in einem Kloster in Hessen, wo sie ein Fürst aus dem Mittelalter versteckt hatte, der mit einer eigenen Flugscheibe herumflog. Es gab in der Vergangenheit der Erde schon zig Epochen bei uns Atlantern/Germanen mit Hochtechnik einschließlich Raumfahrt. In einer Burg bei Weztlar hängt ein altes Gemälde, wo die Flugscheibe aus dem Mittelalter zu erkennen ist. Am damaligen Regierungssitz des Fürsten östlich von Gießen mit der Flugscheibe war das geheime, wirkliche Führerhauptquartier im sogenannten 2. Weltkrieg. Hier empfing der Führer Könige der Innenerde und aus unseren atlantischen Kolonien im Weltall (Aldebaraner usw.), und von ihnen allen wird unser Führer als der höchste, auch für sie, anerkannt und geehrt. Ich spreche von Adolf Hitler, in 'seinen' bei Euch bekannten Gräbern liegen drei seiner fünf Doppelgänger. Er selbst feilt in Neu Berlin an seiner Endsieg-Festansprache, und er war in den letzten Jahren politisch im Ruhestand, aber ehrenamtlich als Berater tätig."

Und das ist die Wahrheit über das Nazi-UFO ...
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Neben der Papiermodellfotografie (oben) gibt es allerdings auch Arbeiten im Stil der klassischen UFO-Fotografie (unten).
Zwei paintings aus der finnischen Filmproduktion Iron Sky – There are Nazis on the Moon!
Die alten heiligen Zeichen des Nordens werden mit der Fantasie vom NSUFO zu einem T-Shirt-Motiv (deutsch-neu-sprech: T-Hemd) profaniert.
> Haunebu IV (nach oben)
> Haunebu I
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