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V2116

Arado RFZ 2
(Rundflugzeug, "Fliegende Thermoskanne")



Obwohl es in diversen Schriften und Zvedenborg-Seiten so dargestellt wird, als sei die Identität der "reichsdeutschen Flugscheiben" – sprich NAZI-Ufos oder NSUFO – ganz offenbar und zufriedenstellend geklärt, bleibt bei genauem Abgleich der einzelnen Standpunkte und Zuordnungen doch eine nachhaltige Verwirrung bestehen bzglch der Baureihen der Rundflugzeuge 1 – 7 sowie darüber, ob es sich nicht recht eigentlich zugleich um entweder die Haunabu- oder die VRIL-Baureihen handelt, oder ob dieses alles die gleichen Flugzeuge oder was sind oder waren, jeweils in unterschiedlichen Entwicklungsstadien.

Dieser Verwirrung beizukommen haben sich die Wissenschaftler der psychohistorischen Disziplinen am Erratik Institut zur Aufgabe gemacht. Die Ergebnisse werden sukkzessive an dieser Stelle veröffentlicht.


Das gute alte Arado Rundflugzeug Nummer Zwo ...

Wegen der beengten Verhältnisse im Innern und der "Tatasache", dass es sich im Betrieb bis an die Grenze eines für das Flugpersonal erträglichen Maßes aufheizte, wurde das RFZ 2 auch "fliegende Thermoskanne" genannt. Mit dieser launigen Anekdote verhält es sich wie mit allen anderen Detailangaben: Eine Quelle ist nicht bekannt.

Die Erzählung vom Arado Rundflugzeug Nummer Zwo geht so: Winfried Otto Schumann arbeitete in den Jahren 1922 – 1924, während seiner Zeit am elektrophysikalischen Laboratorium der Technischen Universität München, an dem er 1924 Professor wurde, an der Entwicklung der > Jenseitsflugmaschine. Im Jahre 1937 baute er, mit "offizieller Unterstützung der Nazipartei" und "im Rahmen der Flugscheibenentwicklung der geheimen okkulten > VRIL-Gesellschaft", die Rundflugzeuge 2 und 3. Zuvor war es bereits zum Absturz des RFZ 1 gekommen. Die Testflüge fanden – so heißt es – über den Weiten der Mark Brandenburg in der Umgebung der Arado-Flugzeugwerke in Neuendorf bei Berlin statt. Deshalb werden die Rundflugzeuge auch Arado RFZ gennant, obwohl sich in den Unterlagen der Firma, die erst im Jahr 1961 liquidiert wurde (im selben Jahr geht Professor Schumann in den Ruhestand), nicht das kleinste Fitzelchen Papier zu diesen "Vorgängen" finden lässt.

Nach > Rob Arndt, einem im Zvedenborg hochaktiven NSUFOlogen, wurde das Rundflugzeug Zwo im Luftkrieg über England eingesetzt, und zwar für Aufklärungsmissionen über Gebieten, die, wie es heißt, "für die Messerschmitt Me 109 nicht zu erreichen waren". Dabei soll es sich herausgestellt haben, dass die Maschine für Kampfmissionen ungeeignet war, weil sie "aufgrund ihrer kleinen Größe und ihres experimentellen Impulsantriebs nur in der Lage war, in Winkeln von 90, 45 oder 22,5 Grad die Richtung zu ändern". Ein klassiches UFO-Flugverhalten also, obwohl nicht einsichtig ist, wieso ein solches Flugverhalten die Flugscheibe als Kampfflugscheibe ungeeignet machen sollte, sind es doch gerade diese Eigenschaften, die eine solche Maschine herkömmlichen Flugzeugen überlegen machten, existierten solche Maschinen tatsächlich. Dies ist nur einer von vielen gravierenden Widersprüchen in der Mär des NSUFOs. Darstellungen weiterer Widersprüche folgen auf diesen Seiten, sobald allgemein verständlich formuliert werden konnten.

Seinen – angeblich – letzten Einsatz hatte das RFZ 2 im Jahr 1941, als es sich im Südatlantik mit dem Kaperschiff (raider) Atlantis traf. Der Mär nach diente es dem Hilfskreuzer als Aufklärer, als dieser unterwegs war, Ausrüstung nach dem > Neuschwabenlande zu bringen.

Und hier die Fakten: Tatsächlich hatte die Atlantis ein Wasserflugzeug vom Typ > Arado Ar 196 an Bord. Die Atlantis wurde nach einem Seegefecht mit dem britischen Schweren Kreuzer Devonshire derart beschädigt, das Käpitän Bernhard Rogge am 23. November 1941 die Selbstversenkung anordnete, nordwestlich von Ascension mitten im Atlantik. Die Kaperfahrt der Atlantis dauerte insgesamt 622 Tage, dabei legte das Schiff eine Strecke von 102.000 Seemeilen zurück – die längste ununterbrochene Fahrt eines Hilfskreuzers. Bis auf 11 Mann erreichten alle Besatzungsmitglieder wieder das europäische Festland. Auch das Bordtagebuch blieb erhalten. Weder in den Einträgen Kapitän Rogges noch in der Erinnerung der überlebenden Besatzungsmitglieder finden sich irgendwelche Hinweise auf das sogenannte Arado Rundflugzeug Nummer Zwo.
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