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Ordnung 32

Kreaturen (oder "solche")


Das gesamte UFOlogische Szenario wäre nicht halb so interessant ohne seine fantastischen Bewohner, die aliens. Dabei handelt es sich bei den hier vorgestellten Kreaturen (oder "solchen") nicht ausschließlich um welche, die man aus mainstream-Science-Fiction-TV-Serien kennt. Klingonen und Ferengis, Ewoks und Wookies, Dilgar oder Drazi mögen Fantasieprodukte von Stoffentwicklern und Drehbuchautoren sein, jedoch sind solche Produkte von ihren Entwicklern nicht zufällig solchen Vorbildern nachgebildet, die vorbewussten Bilder eines Anderen entsprechen, der, die oder das "da draußen" (oder "drinnen") ist und sind wo wir nicht sind, die zu erkennen überhaupt erst das Bewusstsein um die Existenz eines Unbewussten hat sichtbar werden lassen. Diese Anderen sind die älteren Akteure, die nun an der Schwelle von Traum, Ohnmacht oder Episode auf ihren Auftritt warten.

Terraplanetare Kulturen haben reiche Traditionen oft erstaunlich distinkter Wesenheiten, die einen normalerweise unsichtbaren imaginalen Raum bewohnen. Obwohl solche Wesenheiten in ihren Erscheinungsformen variieren, gehören sie doch in zwei Hauptkategorien, die sich sowohl etwa bei Swedenborg als auch in Studien zur Beschaffenheit schizophrener Gedankenwelten finden lassen: in engelhafte Erscheinungen einer höheren Ordnung, die das Individuum scheinbar anleiten, nach innerer Vervollkommnung oder Weisheit zu streben, und die manchmal auch beschützend wirken, und in weit dunklere Gesellen, die manipulierend, drängend oder fordernd auftreten und manchmal ausgesprochen böswillig oder von kühler Indifferenz gegen das Schicksal derjenigen sind, denen sie sich offenbaren. Die Bewohner dieser anderen Welt, der anderen Seite, von hinter dem Spiegel sein kann oder aus tiefen und weiten Weltenräumen, diese Insassen des ganz Anderswo aus der ganz Anderswelt, Engel und Teufel, Feen und Kobolde, schwarze Männer und grüne Männchen, Psychoide, Insektoide, haben die Welt unserer wachen Sinneswahrnehmungen schon immer mit ihrer geisterhaften Gegenwart heimgesucht.

Kein Zweifel, sie sind wirklich, kann man sie doch aus dem äußersten Winkel des Auges immer gerade noch sehen. Wendet man ihnen aber das volle Auge zu, so beweisen sie ihre geisterhafte Macht und verwandeln sich in ein Stück bloßer Natur. Sie bleiben stets flüchtig, ohne je für immer zu verschwinden. Die materialistische Wissenschaft mag sie aus unserem Bewusstsein verbannt haben, doch kehren sie mit schöner Regelmäßigkeit zurück. Sie können ein Radar beeinflussen, Verbrennungen zufügen, einen Blumentopf umwerfen und zur selben Zeit durch die Wand passieren, wie Gespenster verschwinden, über dem Haus schweben, verschiedene und sicher symbolische Formen annehmen, und dabei tiefe Empfindungen auslösen. Die psychoide Erfahrung ist "doppelt real" – sie verbindet die Welt des Alltäglichen mit jener des "offensichtlich Unmöglichen".

Es gab Zeiten, in denen Elfen zum Alltag gehörten und Regeln beachtet wurden, um die kleinen Leute nicht zu stören. Noch heute warnt der persische Bauer den in einem Baum wohnenden Dschinn, bevor er sich an daran erleichtert. Solches Hinterwäldlertum ist in unserer modernen Welt ganz und gar out of style. Elementargeister und Archetypen sind jedoch Meister der Verkleidung und Täuschung. Da wir im Weltraumzeitalter leben und den Kopf nicht länger nach der Scholle beugen, sondern den Blick nach außen in die Tiefen eines unvorstellbaren Kosmos richten, erscheinen sie im Kostüm einer typischen Figur unserer Epoche, dem des Weltraumfahrers, des außerirdischen Fremden, des alien. Dabei sind sie nur schlecht verkleidete Archetypen.

Anthropo-erratische Expeditionen in Gebiete des Imaginalen identifizierten Übereinstimmungen von Insassen von UFOs (aliens) mit zelestialen Wesenheiten (Engeln oder Teufeln) und selbst mit Figuren der Zeitgeschichte wie der vormaligen US-amerikanischen Außenministerin Condoleezza Rice. Die Ergebnisse derartiger Untersuchungen sind teilweise so bizarr, dass sie esoterische oder theologische Spekulationen als geistvolle Debatten oder festen Boden unter den Füßen erscheinen lassen.

Dabei sind die erschreckensten Kreaturen meist solche, die wir zu kennen glauben und die wir deshalb gar nicht als Kreaturen wahrnehmen, sondern als Nachbarn, Mitmenschen, Bevölkerung. Kreaturen machen es sich bequem in den Umfeldern der Macht als auch der Ohnmacht, wo das Wesen des Homo Sapiens besonders deutlich zutage tritt und Möglichkeiten zur Manipulation en masse gegeben sind. Exemplarisch mögen dies die beiden Kreaturen belegen, die hier links dargestellt sind, der "Blutfahnenträger" oder die Marilyn-Manson-artige Kreatur. Die Absichten solcher, ihre Bewusstseinsinhalte, falls man mit diesem Begriffe belegen kann, was immer es ist, das sie umtreibt, können von gewöhnlichen Menschen nicht erfasst werden, nicht einmal ansatzweise. Es dennoch zu versuchen führt in den allermeisten Fällen zu volkommener Befreiung vom Geiste. Wer dies überlebt und weiter funktionieren kann, als sei nichts geschehen, der, ja der oder die mag Wissenschaftlermaterial sein.
In den Rauhnächten des Winters 2006/07 wurde das BERLIN von Subliminalen heimgesucht. Entlang Ausfallstraßen und nahe S-Bahn-Treppenhäusern lauerten dem späten Pendler sie. Subliminale, wie sie hier enttarnt wurden, sind klassische "solche". "Solche" sind welche, die anders sind, und zwar ganz anders.
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Dieser "alte Kämpfer", der beim Reichsparteitag in Nürnberg die "Blutfahne" trägt, ist aller Wahrscheinlichkeit nach ein "solcher". Als eine simplere Version Hitlers wird er > später zugleich Vorlage für die Kreaturen > C3PO (> Star Wars) und > Karl Ruprecht Kroenen (> HBU) sowie Antwort auf die Frage sein: "Wenn wir keine Deutschen sind, was sind wir dann?".

Unten: Kriegsgefangene Angehörige der Waffen-SS werden heimgesucht von etwas, dass wie Marilyn Manson aussieht.
1993 1995 2001
Außerirdische existieren auf Erden 11% 10% 8%
-- Der Gedanke beunruhigt mich 1% 2% 2%
-- Der Gedanke beunruhigt mich nicht 9% 7% 4%
-- Ist mir egal 1% 1% 2%
Ich glaube nicht an Menschenähnliche oder UFOs aus dem All 85% 86% 78%
Tangiert mich nicht 4% 4% 4%
Ergebnisse einer Umfrage des Allensbacher Instituts im April/Mai 2001. Basis: Deutschland, Bevölkerung ab 16 Jahren. Werte über 100% kommen durch Mehrfachantworten zustande.
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