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Dossier O333

Helsing, Jan van alias Holey, Jan Udo


Jan Udo Holey ist stark in deutschen Stärken und ein Gesell der Dramaturgien psychopathologischer Fantastik. Sein Pseudonym, Jan van Helsing, geht zurück auf die Figur des ruhmreichen Vampirjägers aus der Dracula-Geschichte des britischen Autoren Bram Stoker.

Holeys Hauptwerk und initial claim to fame, das Buch Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert, wurde vieltausendfach verkauft, zensiert und verboten, sogar in der Schweiz. Für diesen Verdienst wurde er im Iran zum "Salman Rushdie Deutschlands" erklärt, die islamische Republik intervenierte auf diplomatischer Ebene. Holeys Themen sind die Zukunft Deutschlands und der Welt, das falsche Denken, die Protokolle der Weisen von Zion, die Illuminati, die internationale Hochfinanz. Er ist kein Antisemit. denn das "jüdische Volk" kann ja nichts "dafür". Schwerpunkte seines "Schaffens" sind die Schwarze Sonne von Tashi Lhunpo und die Wolfszeit um Thule, der Kontakt mit "deutschsprechenden Menschen aus anderen Sonnensystemen", interstellares Reisen, die innere Welt. Er sichtet fast täglich UFOs, meist deutsche Flugscheiben speziell in der Eifel und im Rheinland allgemein.

Holey ist bestens connected, in dritter Generation eingeweiht in umfangreiche esoterische Geheimnisse, ein Mann klarer, einfacher Worte, geradeheraus, der seine publizistische Existenz auf einer Familientradition von redlichem Fleiß, festem Aberglauben und einem tiefen Verwachsentum im Deutsch begründet. Wir hören ihn sprechen: "Als Kind bin ich in einer sehr spirituellen Familie aufgewachsen. Meine Großmutter hatte schon Karten gelegt und war hellsichtig. Meine Mutter wiederum hat dann offenbar manches von ihr geerbt. Sie ist neben ihrer kaufmännischen Tätigkeit als Chefin unseres Betriebes mit Heilung beschäftigt, Handauflegen, Rutengehen, dann mondbezogenen Gartenbau und hat sicherlich ein glückliches Händchen mit Pflanzen und Tieren. Mein Vater wiederum ist als kaufmännischer Unternehmer eher Analytiker, ein gründlicher Rechercheur, eine Art Kopfmensch, kann man schon fast sagen. Was man übrigens auch an seinem Buch Jesus 2000 erkennen kann. Und er hat eine sehr große Bibliothek über Urchristentum, Essener, Gnostizismus, Mystizismus, Alchimie, aber auch UFOs. Und so hatten schon in meinen jungen Jahren immer sehr interessante wie auch ungewöhnliche Menschen unser Haus betreten, deren Anwesenheit und Gespräche für mich über die Zeit hinweg als normal und schon alltäglich erschienen. Doch mein Spezialgebiet – fast schon als Sechsjähriger – waren UFOs. (…) Mein ganzes Leben lang treff ich eigentlich immer wieder Geheimdienstler, Freimaurer, Erfinder, Verfolgte, hab UFO-Sichtungen, hatte schon Kontakt mit den Insassen. All dies geschieht natürlich nicht zufällig, sondern nach dem Gesetz der Resonanz, das heißt, Dinge, für die man sich interessiert, die zieht man auch in sein Leben, und wiederum zieht Gleiches Gleiches an, was bedeutet: wenn man was Bestimmtes erlebt hat, wird man auch andere Menschen wiedertreffen, die das Gleiche erlebt haben, oder zumindest Ähnliches. Es kommt noch ein karmischer Aspekt hinzu. (…) Ganze fünfzig Prozent der deutschen UFO-Szene sollen vom sogenannten Van-Helsing-Virus befallen sein und an diese UFOs im Dritten Reich glauben. Also – ich hab dies Dinger selber gesehen. Ich bin im Besitz von über einhundert Fotos solcher sogenannten deutschen Geheimwaffen untertassenförmiger Bauweise, die aus SS-Archiven wiederum vom britischen Geheimdienst sind."

Vater Johann G., als Autor von Jesus 2000 – Das Friedensreich naht Johannes Holey, ist Geschäftsführer eines Zvedenborg-Senders (secret.tv), der "dokumentarische" Werke über der Welt "ungelöste Rätsel" ins rechte Bewusstsein rückt. Da geht Jan Udo Holey gemeinsam mit dem Autoren Stefan Erdmann – beide "sind durch ihre Sachbuch-Bestseller weltweit bekannt" – der "Cheops-Lüge" auf den exakt nach vier Himmelsrichtungen ausgerichteten Grund. "Beide Autoren sind seit Jahrzehnten auf dem Globus unterwegs, jeder von ihnen hat weit über 70 Länder bereist, zusammen also weit über 140. Vor allem Stefan Erdmann ist mit den ägyptischen Pyramiden derart verbunden, dass er inzwischen über 40 mal in Kairo war. Wohl kaum ein freier Forscher hat in den vergangenen Jahren so viel Zeit auf dem Plateau und so viele Stunden und Nächte in der großen Pyramide verbracht, wie er – davon ist man auf dem Gizehplateau überzeugt", kündet es von der Zvedenborg-Seite.
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Van Helsing/Holey, oben auf einem älteren, unten auf einem aktuelleren Bild.

Er schreibt in seinem Buch Unternehmen Aldebaran (Ewertverlag 1997, Schreibweise wie im Original): "(…) Während ich gerade dies schreibe, bekomme ich folgenden Erlebnisbericht per Brief ins Haus: der Verfasser möchte nicht genannt werden, da er über ein Jahrzehnt als westdeutscher Agent für die DDR-Staatssicherheit tätig gewesen war. In diesem Brief vom 11. 3. 1997 schreibt er mir folgendes: '… Als Bundeswehrsoldat nahm ich 1959 an einer winterlichen Nachtübung im Westerwald teil. Ich habe eine seltsame Erinnerung an eine UFO-Landung, die zu meiner Verschleppung und Begleitung in das UFO führte, wo ich mich auf einen Tisch legen musste zwecks medizinischer Untersuchung. Es wurde deutsch gesprochen. Ich habe noch mit keinem Menschen darüber gesprochen, um nicht für verrückt zu gelten.' Darauf sandte ich ihm spontan Karin und Reiners erstes Buch zu und war auf seine Reaktion gespannt. (…)"

Wir lernen: Bei einem militär-medizinischen Experiment im "winterlichen" nächtlichen Spionage-Wald wird "deutsch gesprochen". Bemerkenswert an dieser kurzen Erinnerung an ein etwa 40 Jahre zurückliegendes Drama ist die unmittelbare Verquickung von Elementen, die einerseits vollkommen dem "Durch-Außerirdische-entführt"-Genre entsprechen, andererseits jedoch auch die unbestimmten Ängste eines im Kalten Krieg zurückgelassenen und sich einsam fühlenden Individuums beschreiben, die aber darüberhinaus – und das ist entscheidend – auf das zwar verdrängte doch dadurch kaum weniger präsente Grauen der KZ-Menschenversuche verweisen, das zum Zeitpunkt des Verschleppungs-Begleitungs-Untersuchungserlebnisses gerade mal ein Dutzend Jahre zurückliegt.

Etwa zwei Jahre vor dem Zeitpunkt, an den sich der Briefschreiber erinnern will, erschien im Dezember 1957 in der damaligen Bundesrepublik die ZB – Illustrierte für Menschen im Atomzeitalter, mit einem Titelbild und einem "Dokumentarbericht", die dem interessierten Leser ausdrücklich versicherten, dass es "die fliegende Untertasse der deutschen Luftwaffe" tatsächlich "gab". Wollte man dies wahrhaben, taten sich ungeahnte Möglichkeiten auf. Das Entkommen Hitlers und/oder weiterer Nazi-Hauptleute ist nur eine davon. Eine andere impliziert einen Kontakt zum Jenseitigen, von woher vielleicht diejenigen zu "uns" herübergekommen waren, die "in Wirklichkeit" für die "Sache mit den Juden" verantwortlich gewesen sein mögen. Denn "wir waren's ja nicht gewesen". Und wenn "Hitler davon gewusst hätte", ja dann ...
In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erschienen in der noch jungen Bundesrepublik eine erkleckliche Anzahl von Berichten über Flugscheiben oder UFOs, die im Dienste des noch nicht allzulang zurückliegenden "Dritten Reichs" unterwegs gewesen sein sollen. Fast alle sich heute im Umlauf befindenden Erzählungen des Nazi-UFO gehen auf diese Periode deutschen Presseschaffens zurück. Weiterhin haben sich in diesem Bereich neben den Deutschen besonders die Italiener hervorgetan.

Zum > Dossier Presse bitte hier entlang ...

Und weil's so schön ist, nochmal Jan van Helsing im Originalton (aus dem einleitenden "Brief an den Verleger" in Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert): "Ich hatte den Vorzug, spirituell erzogen worden zu sein und lernte daher schon frühzeitig, mein Unterbewusstsein gezielt zu programmieren, die kosmischen Gesetzmäßigkeiten zu leben und meine Medialität zu trainieren." – Er hatte den Vorzug. Man glaubt es ihm ...
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