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Dossier O335

Blumrich, Josef

Ezekiel saw the wheel/Way up in the middle of the air
The big wheel mov'd by faith/
The little wheel mov'd by the grace of God/
A wheel in the wheel/Way in the middle of the air.
––Religiöser Gesang


Der ehemalige NASA-Ingenieur Josef Blumrich vollzieht einen bemerkenswerten Schritt, als er aus einer Passage biblischen Textes, der sogenannten Vision des Propheten Ezechiel (oder Hesekiel) die Konstruktionszeichnung eines hubschrauberartigen Fluggerätes ableitet. In dem entsprechenden Text wird beschrieben, wie sich Hesekiel "der Herrlichkeit des Herrn" gegenübersieht, die von "lebendigen geflügelten Wesen" begleitet wird. (kompletter Text der "Vision" Hesekiels unten)

Josef Blumrich, ehemals tätig im Konstruktionsbüro des > Marshall Space Flight Center, identifiziert die Erscheinung, die Hesekiel der Überlieferung zufolge dreimal "von der Welt emporhob", als ein Landefahrzeug ähnlich der Mondlandefähre Eagle der > Apollo-11-Mission, welches allerdings auch einem Hubschrauber ähnelt: "Die lebendigen Wesen liefen hin und her wie das Aussehen von Blitzstrahlen" – "Wenn sie gingen, hörte ich das Rauschen ihrer Flügel wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen. Und wenn sie still standen, ließen sie ihre Flügel sinken." Wie treffend ist hier Anblick und Soundemission eines in gleißendem Sonnenlichte landenden Helikopters beschrieben, der einem Zeitgenossen wie Hesekiel ganz und gar als außerirdisches, das heißt göttliches, Fluggerät, vorkommen muss.

Die in der Prophezeiung erscheinenden "lebendigen Wesen" gelten der katholischen Angeologie als Seraphim, als Angehörige des Ersten Chores oder höchsten Ranges der Engel. Sie umkreisen unaufhörlich den Thron Gottes, wobei sie ohne Unterlass singen: "Kadosh, Kadosh, Kadosh – Heilig, Heilig Heilig ist der Gott ..." Das ist der Schöpfungsgesang, die kreative Urschwingung des Lebens, die das Feuer der Liebe entfacht ... ein loop, eine Schleife, die unablässige Wiederholung von (Kreis)-Bewegung und sound … Die Seraphim werden öfter mit Schlangen oder Drachen identifiziert als irgendeine andere Klasse von Engeln. Sie entstammen einem bei den Sumerern bekannten Geschlecht Leben spendender und Blitze schleudernder geflügelter Schlangen. Ein Teil des Wortes Seraph (im Singular) ist das hebräische rapha (wird oder kann heilen), das auch mit Arzt oder Heiler übersetzt werden kann. Die Schlange ist ein Symbol der Heilkunst und deren Gott Äskulap, der von Schlangen umwundene Stab findet sich in der Hand Merkurs. Schließlich bieten uns die Seraphim das Bild ewiger Jugend oder ständiger Erneuerung, wie wir es vom feurigen Phoenix kennen, oder von Schlangen, die ihre Haut abstreifen.

Die beiden nächsten Engelsklassen, der zweite und dritte Chor, Cherubim und Ophanim, sind Wagen und Wagenlenker Gottes. Ist es denkbar, dass biblische Augenzeugen bei der Landung solcher Flugobjekte etwaige Rotoren, Karosserien sowie Piloteninsassen für verschiedene Klassen von Engeln gehalten haben mochten – in einer Art Wort- und Wesensschöpfung, die ihrem Verständnis entsprechen musste?

Vielleicht verhilft ein wenig spekulative Etymologie ja zum Verständnis einer Wesensschöpfung: die Herkunft des Wortes Cherub/Kerub geht zurück auf die Gestalt des sumerischen Karibu, einer mächtigen und schrecklichen Schutzfigur. Das Wort besteht aus Ka = Kopf, ri = geflügelter Körper, bu = Schwert oder Speer/Waffe – ein zusammengesetztes Wort für eine ebenfalls zusamengesetzte Kreatur.

Wir kennen den Kentaurus, der halb Mensch ist und halb Pferd. Und wen glaubten die Ureinwohner des südamerikanischen Kontinents vor sich zu haben, als sie des ersten spanischen Kavalleristen ansichtig wurden? Sie dachten, der alte Gott sei zurückgekommen.

Man kann so etwas glauben, muss es aber nicht. Josef Blumrich jedenfalls hat ein Buch darüber geschrieben, das in viele Sprachen übersetzt wurde.

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Josef Blumrich – ein weiterer Österreicher, der es im Ausland weit brachte und sich Verdienste um die Menschheit erwarb, indem er sich um die Weltraumfahrt verdient machte.

Von links oben im Uhrzeigersinn: Zeichnung eines Luft- und Raumfahrzeugs von Josef Blumrich; Foto aus einem animierten Film mit dem Blumrich-Fluggerät; Foto eines US-amerikanischen Sikorsky CH-53-Riesenhubschraubers; Foto eines Sikorsky S-64 Skycrane; mittelalterliche Darstellung eines Cheruben; eine angeblich aus der kabbalistischen Überlieferung stammende mittelalterliche Abbildung des Vision Hesekiels.
Vision Hesekiels: Die Herrlichkeit des HERRN
(nach einer Ausgabe der Lutherübersetzung von 1912)


1 Im dreißigsten Jahr, am fünften Tage des vierten Monats, da ich war unter den Gefangenen am Wasser Chebar, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte. Und die Cherubim schwebten empor. Es ist eben das Tier, das ich sah am Wasser Chebar. 2 Derselbe fünfte Tag des Monats war eben im fünften Jahr, nachdem Jojachin, der König Juda's, war gefangen weggeführt. Und er führte weg Jojachin gen Babel, die Mutter des Königs, die Weiber des Königs und seine Kämmerer; dazu die Mächtigen im Lande führte er auch gefangen von Jerusalem gen Babel, 3 Da geschah das Wort des HERRN zu Hesekiel, dem Sohn Busis, dem Priester, im Lande der Chaldäer, am Wasser Chebar; daselbst kam die Hand des HERRN über ihn. 4 Und ich sah, und siehe, es kam ein ungestümer Wind von Mitternacht her mit einer großen Wolke voll Feuer, das allenthalben umher glänzte; und mitten in dem Feuer war es lichthell. Es waren ihre Angesichter gestaltet, wie ich sie am Wasser Chebar sah, und sie gingen stracks vor sich. Und vor dem Stuhl war ein gläsernes Meer gleich dem Kristall, und mitten am Stuhl und um den Stuhl vier Tiere, voll Augen vorn und hinten. 5 Und darin war es gestaltet wie vier Tiere, und dieselben waren anzusehen wie Menschen. 6 Und ein jegliches hatte vier Angesichter und vier Flügel. 7 Und ihre Beine standen gerade, und ihre Füße waren gleich wie Rinderfüße und glänzten wie helles glattes Erz. 8 Und sie hatten Menschenhände unter ihren Flügeln an ihren vier Seiten; denn sie hatten alle vier ihre Angesichter und ihre Flügel. 9 Und je einer der Flügel rührte an den andern; und wenn sie gingen, mussten sie nicht herumlenken, sondern wo sie hin gingen, gingen sie stracks vor sich. 10 Ihre Angesichter waren vorn gleich einem Menschen, und zur rechten Seite gleich einem Löwen bei allen vieren, und zur linken Seite gleich einem Ochsen bei allen vieren, und hinten gleich einem Adler bei allen vieren. 11 Und ihre Angesichter und Flügel waren obenher zerteilt, dass je zwei Flügel zusammenschlugen, und mit zwei Flügeln bedeckten sie ihren Leib. 12 Wo sie hin gingen, da gingen sie stracks vor sich, sie gingen aber, wo der sie hin trieb, und mußten nicht herumlenken, wenn sie gingen. Wo der Geist sie hin trieb, da gingen sie hin, und die Räder hoben sich neben ihnen empor; denn es war der Geist der Tiere in den Rädern. 13 Und die Tiere waren anzusehen wie feurige Kohlen, die da brennen, und wie Fackeln; und das Feuer fuhr hin zwischen den Tieren und gab einen Glanz von sich, und aus dem Feuer gingen Blitze. 14 Die Tiere aber liefen hin und her wie der Blitz. 15 Als ich die Tiere so sah, siehe, da stand ein Rad auf der Erde bei den vier Tieren und war anzusehen wie vier Räder. 16 Und die Räder waren wie Türkis und waren alle vier eins wie das andere, und sie waren anzusehen, als wäre ein Rad im andern. 17 Wenn sie gehen wollten, konnten sie nach allen ihren vier Seiten gehen und sie mußten nicht herumlenken, wenn sie gingen. 18 Ihre Felgen und Höhe waren schrecklich; und ihre Felgen waren voller Augen um und um an allen vier Rädern. 19 Auch wenn die vier Tiere gingen, so gingen die Räder auch neben ihnen; und wenn die Tiere sich von der Erde emporhoben, so hoben sich die Räder auch empor. 20 Wo der Geist sie hin trieb, da gingen sie hin, und die Räder hoben sich neben ihnen empor; denn es war der Geist der Tiere in den Rädern. Wo sie hin gingen, da gingen sie stracks vor sich, sie gingen aber, wo der sie hin trieb, und mussten nicht herumlenken, wenn sie gingen. 21 Wenn sie gingen, so gingen diese auch; wenn sie standen, so standen diese auch; und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die Räder neben ihnen empor; denn es war der Geist der Tiere in den Rädern. 22 Oben aber über den Tieren war es gestaltet wie ein Himmel, wie ein Kristall, schrecklich, gerade oben über ihnen ausgebreitet, und sahen den Gott Israels. Unter seinen Füßen war es wie ein schöner Saphir und wie die Gestalt des Himmels, wenn's klar ist. 23 dass unter dem Himmel ihre Flügel einer stracks gegen den andern standen, und eines jeglichen Leib bedeckten zwei Flügel. 24 Und ich hörte die Flügel rauschen wie große Wasser und wie ein Getön des Allmächtigen, wenn sie gingen, und wie ein Getümmel in einem Heer. Wenn sie aber still standen, so ließen sie die Flügel nieder. 25 Und wenn sie stillstanden und die Flügel niederließen, so donnerte es in dem Himmel oben über ihnen. 26 Und über dem Himmel, so oben über ihnen war, war es gestaltet wie ein Saphir, gleichwie ein Stuhl; und auf dem Stuhl saß einer gleichwie ein Mensch gestaltet. Oben aber über den Tieren war es gestaltet wie ein Himmel, wie ein Kristall, schrecklich, gerade oben über ihnen ausgebreitet, 27 Und ich sah, und es war lichthell, und inwendig war es gestaltet wie ein Feuer um und um. Von seinen Lenden überwärts und unterwärts sah ich's wie Feuer glänzen um und um. 28Gleichwie der Regenbogen sieht in den Wolken, wenn es geregnet hat, also glänzte es um und um. Dies war das Ansehen der Herrlichkeit des HERRN. Und da ich's gesehen hatte, fiel ich auf mein Angesicht und hörte einen reden.
Klassische Interpretation der Vision von Julius Schnorr von Carolsfeld (1794 – 1853)
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